Der Pöbel an unseren Schulen

Dank linksrotgrüner „Bildungs“-Politik haben wir nun den Salat. Dank unsäglicher Gleichmacherei kommt nun das, was linksrotgrüne Gutmenschen immer verhindern wollten: Anständige Bildung nur noch für Reiche. Denn wer es sich leisten kann, schickt seine Kinder auf eine Privatschule.

Die linke Regierung in Berlin hatte mal wieder eine prima Idee: Alle Schüler zusammenwürfeln, damit möglichst viele lernunwillige Kinder sich an den fleißigen Kindern ein Beispiel nehmen und anstatt zu schlägern, ab sofort zielgerichtet auf einen Abschluss lernen. Daß das natürlich eine Traumtänzerei ist, beweist wieder mal die Realität.

In Berlin-Pankow wurde eine neue Schule eröffnet, die im Herbst den Betrieb aufnimmt. Die von drei Frauen gegründete Bildungseinrichtung bietet zweisprachigen Unterricht an und wird Schüler vom Kindergartenalter bis zum Abitur ausbilden.
Wieder eine Privatschule mehr. Der Trend geht seit Jahren weg von der staatlichen Schule. Ein wichtiger Grund: Gerade in Berlin – mit seinen sozialen Problemen – wird die staatliche Schule immer stärker als Problemschule angesehen, vor der es Reißaus zu nehmen gilt. Von 1997 bis 2007 stieg die Zahl der Schüler an Privatschulen in Berlin um über 10000 auf rund 30000. Und es geht weiter – trotz insgesamt sinkender Schülerzahlen.
Problemschule – das gilt in erster Linie für die Hauptschulen und demnächst wahrscheinlich auch für die 104 „Integrierten Sekundarschulen“, in denen die Hauptschulen aufgehen werden. Der Senat hat mit seiner jüngsten Schulreform – die ab diesem Herbst gilt – den Abwärtstrend der einfachen staatlichen Schulen wahrscheinlich noch verstärkt: Immer mehr Kinder sollen nach dem Willen ihrer Eltern aufs Gymnasium.

(…)

Die Hauptschule ist zur Restschule des deutschen Schulsystems verkommen. Es handelt sich dabei jedoch nicht um einen grundsätzlichen Systemfehler, was der relative Erfolg beispielsweise bayerischer Hauptschulen beweist. Die Schulen sind nur so gut wie die Schüler, die sie besuchen, und wie die Familien, aus denen sie stammen. Da es bei immer mehr Familien in Berlins sozialen Brennpunkten an absoluten Grundlagen mangelt, sind die Schulen überfordert. Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky (beide SPD) haben diese Berliner Gemengelage in den letzten Jahren immer wieder anschaulich beschrieben: Wer morgens „ungefrühstückt zur Schule kommt“, wer von den Eltern eine Hartz-IV-Karriere vorgelebt bekommt oder bei der Einschulung die deutsche Sprache kaum beherrscht, der fällt oft bereits in den ersten Jahren hoffnungslos zurück.
An den Hauptschulen, die solche Schüler zum Abschluss bringen sollen, verzweifeln auch motivierteste Lehrer. Resignation herrscht im Lehrerzimmer und Gewalt auf dem Pausenhof, wo nicht selten arabische und türkische Banden um die Vorherrschaft kämpfen.

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