„Statusnervosität“ – was ist das denn jetzt schon wieder?

Halten wir mal fest: Durch ständiges nach unten nivellieren der schulischen Anforderung strömen immer mehr Kinder in Schulen, in die sie nicht gehören. Das linksrotgrüne verständnis von Chancengleichheit bedeutet in diesen Kreisen ja Ergebnisgleichheit. Alle sollen gleich sein und natürlich das Gleiche bekommen. Ohne Anstrengung, denn das ist ja irgendwie böse. Lieber sind alle gleich schlecht, als daß es eine klare Spitze gibt, an denen sich alle anderen messen müssen. Also wurde in den letzten Jahrzehnten mit jeder Schulreform unser Bildungssystem immer ein Stück mehr ruiniert.

Mittlerweile kann man mit Singen und Klatschen Abitur machen. Würde ein Hauptschüler von vor 25 Jahren eine Zeitreise machen, er würde jeden Abiturient von heute in die Tasche stecken. Lesen, Schreiben und Rechnen sind zu unwichtigen Sekundärtugenden verkommen. Abitur ist keine Auszeichnung mehr, sondern ein beliebiger Abschluss, den man auch dummen Kindern hinterherwirft.

Unsere Gutmenschen aus dem linksrotgrünen Lager wundern sich nun, daß ihr Kampf gegen „Bildung nur für Reiche“ genau da hin geführt hat: Eltern haben keine Lust, ihre Kinder in Schulen zu schicken, in denen radebrechend deutsch sprechende Migranten in der Mehrheit sind. Eltern haben keine Lust, ihre Kinder in Schulen zu schicken, in denen ihnen nichts beigerbracht wird, weil die Lehrer nichts können. Und sie haben keine Lust, ihre Kinder in Schulen zu schicken, in denen Disziplin und Anstand Fremdwörter sind.

Deshalb schicken Eltern, die es sich leisten können, ihre Kinder auf Privatschulen und anschließend auf Privatunis. Das finden unsere inksrotgrünen Volksverräter natürlich empörend und haben schon herausgefunden, wie man diese Eltern am besten beschimpfen kann. Es wurde eigens das Wort „Statusnervosität“ erfunden. Anstatt daß man sich ernsthaft Gedanken über den erbärmlichen Zustand unserer Bildungsanstalten macht, schießt man auf diejenigen, die ihren Kindern eine wirklich gute Ausbildung ermöglichen möchten.

(…) Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sei vor allem bei der deutschen Mittelschicht seit Jahren eine „Statusnervosität“ zu beobachten, sagt Berthold Vogel vom Hamburger Institut für Sozialforschung. Mit Blick darauf sei die gestiegene Investitionsbereitschaft in außerstaatliche Bildungsangebote ein natürlicher Reflex (…)

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