Niebel muß draußen bleiben

Gaza. Ein Wüstenstreifen, der uns nichts angeht. Soll doch Israel dort das tun, was Israel für richtig hält. Und richtig ist eine ganze Menge, wenn man ständig bedroht wird. Jetzt hat Deutschland mal wieder mit viel Geld irgendwo auf der Welt ein Klärwerk gebaut. Zufällig im Gazastzreifen. Und jetzt möchte unser Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) dort nachsehen, was aus unserem vielen Geld so geworden ist. Niebel hat übrigens vor der Wahl ganz laut herumgeplärrt, daß vor allem Entwicklungshilfe massiv gestrichen werden soll.

Israel will aber nicht, daß Niebel im Gazastreifen herumschnüffelt und hat ihm die Einreise verwehrt. Das nimmt unser Entwicklungshilfeminister zum Anlaß, mal ganz doll den Zeigefinger zu heben und Israel zu belehren, was gut und was schlecht für deren Politik ist.

Niebel hat offensichtlich noch ein paar Kolonoalistengene im Blut.

Übrigens beläuft sich die deutsche Beteiligung alleine an dieser Kläranlage auf 40 Millionen EUR. Geld, das wir uns wohlgemerkt geliehen haben und einen Haufen Zinsen dafür bezahlen. Für 40 Millionen EUR kann man z.B. Mitten in Deutschland eine schöne Kindertagsstätte bauen und 80 Jahre lang betreiben.

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