Inquisition gegen „Klimaskeptiker“

Es gibt ja Leute, die diesen ganzen Zirkus um den angeblich menschengemachten Klimawandel durchaus skeptisch sehen. Da es sich bei dieser Debatte längst um einen  Glaubenskrieg handelt, versuchen die Profiteure der Klimapanik die lästigen Ketzer gegen die „Church Of Global Warming“ jetzt bereits mit juristischen Mitteln ruhig zu stellen. Im Mittelalter nannte man die Verfolgung von Häretikern noch Inquisition.

Auf dem selbsgefälligen Blog des „Klimaforschers“ Stefan Rahmstorf findet einen Diskussion über die Auslegung von Forschungsergebnissen statt. Da fragt eine wahrhaft Gläubige ihren Großinquisitor, ob man denn Abtrünnige nicht bestrafen müsse (also auf dem Scheiterhaufen verbrennen oder sowas ähnliches):

Sehr geehrter Herr Rahmstorf,

der EIKE-Artikel reiht sich ein in eine Vielzahl von EIKE-typischen Absurditäten, sodass ich auf den Inhalt gar nicht eingehen möchte.

Es stellt sich eine andere Frage, nämlich die, ob mit solchen Schlagzeilen eine Grenze zur Verleumdung o.ä. überschritten worden ist und ob solchen Geschichten bei EIKE nicht endlich einmal Einhalt geboten werden muss.

Warum verklagen Sie EIKE nicht? Ich bin kein Kenner der deutschen Gesetze, aber in Kanada hat sich vor etwa einem Jahr ein Klimaforscher juristisch erfolgreich gegen einen Blog durchgesetzt, in welchem er seine wissenschaftliche Arbeit verfälscht wiedergegeben sah.

Natürlich würden dann wieder Stimmen von Unterdrückung der Meinungsfreiheit etc. laut, aber diese Stimmen erschallen aus einem Lager, welchem mit rationalen Argumenten sowieso nicht beizukommen ist. Es geht aber um unvoreingenommene Leser, die sich zufällig mal auf die EIKE-Seite „verirren“ und vor dem gröbsten Unfug geschützt werden sollten.

Aha. Kennt man ja. Anstatt selber mal nachzudenken, ob man vielleicht gar nicht so Recht hat, wie man glaubt, werden die Ketzer beschimpft. Denn da diese Unrecht haben, haben sie auch das Recht auf freie Meinungsäußerung verwirkt! Linksrotgrüne Denkstrukturen lassen grüßen! So wird linke und grüne Politik mittlerweile auch betrieben. Dort nennt man sowas übrigens „Kampf gegen Rechts“. Die gütige Antwort des Großinquisitors lässt nicht lange auf sich warten:

[Gute Frage – natürlich stelle ich mir manchmal die Frage, ob ich nicht rechtliche Schritte gegen solche faktischen Falschbehauptungen über meine Person ergreifen sollte. Nun will ich aber gerne forschen und nicht meine Zeit und Energie mit solchem Unsinn verbringen – bislang hat das überwogen. Zudem blamiert sich die EIKE-Truppe ja vor allem selbst mit solchen Artikeln. Stefan Rahmstorf]