Scheiß Schweizer!

Da lebt also ein Türke 28 Jahre lang in der Schweiz und rastet aus, als ihn ein schweizer Rentner in einem Baseler Regionalzug bittet, das Rauchen im Abteil einzustellen. (Übrigens sind seit 2004 alle Regionalzüge im Raum Basel „keine Lungenzüge“). Es ist auch ein Kreuz mit dieser rücksichtslosen Qualmerei. „Ausrasten“ bedeutete in diesem Fall, den Renter halb tot zu prügeln und ihn als „Scheiß Schweizer“ zu beschimpfen.

Jetzt wurde dieses asoziale Prügelarschloch nach drei Jahren Haft entlassen und direkt nach Istanbul ausgeschafft. Ohne Rückfahrkarte.  Seine Landsleute freuen sich sicherlich, daß dieses Schätzchen aus dem Orient wieder daheim ist.

Die Schweizer machen es richtig. Nicht nur, daß die Schweiz uns in Punkto Demokratie und Bürgermitsprache haushoch überlegen ist, sie sind auch nicht zimperlich mit Typen, die auf die Schweiz scheißen. Da kann der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte noch so viel zetern. Wer dumm tut, fährt nach Hause. Schließlich haben schweizer Einheimische auch Menschenrechte und müssen sich nicht von Migranten bedrohen, beschimpfen, verprügeln und ausnutzen lassen.

Basler Bahnhofschläger ausgeschafft

BASEL – Attila Y. (32) prügelt vor zwei Jahren den Rentner Heinz P. halb tot – wegen einer Zigarette. Heute hiess es für den Prügler: Istanbul einfach.

Aktualisiert um 12:38 | 26.01.2011

Heinz P.* (76) wollte nur, dass der Mann seine Zigarette ausmacht. Doch der Türke der kurz vor 23 Uhr mit drei junge Frauen im Regionalzug sass rastete aus: Attila Y.* (32) wird wütend. Er beschimpft den Rentner: «Scheiss-Schweizer!» Bei Aussteigen im Bahnhof Basel kommts dann zur Attacke: Er verprügelt den Rentner brutal. Heinz P. muss mit Schädelbruch ins Spital eingeliefert werden, lag mehrere Tage auf der Intensivstation, verlor seinen Geruchssinn für immer.

Die Attacke war am 26. Januar 2008. Heute, genau drei Jahre später, wurde der Prügeltürke aus der Haft entlassen – und auf die Reise geschickt: Er wurde von der Polizei in der Strafanstalt Bostadel abgeholt, an den Flughafen Zürich gebracht und in ein Flugzeug mit Destination Istanbul gesetzt.

Das ihm auferlegte Einreiseverbot gilt auf unbestimmte Zeit. Der Türke, der als Vierjähriger in die Schweiz gekommen war, hatte sich vergeblich bis vors Bundesverwaltungsgericht gegen den Entscheid der Migrationsbehörde gewehrt.

Übrigens: Die Ausschaffung wäre auch ohne Annahme der Ausschaffungs-Initiative erfolgt. Der Entscheid des Bundesgerichts fiel bereits am 9. November 2010 – noch vor der Abstimmung. Das Urteil stellt sich auch gegen die Praxis des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, welcher in solchen Fällen anders entscheidet. (bih/num)

* Namen der Redaktion bekannt

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