„In Deutschland bekomme ich ja Geld vom Staat“

Ich bin beeindruckt, welche Zukunftsvorstellungen junge Türken haben, die nach Deutschland auswandern wollen.

Da gibt es z.B. die Geschwister Atike und Hasan Sinayic, die gerade ihre Koffer packen und auf dem Weg nach Deutschland sind. Genauer: Nach Stuttgart. Beide sind natürlich schon verlobt und werden nach der Ankunft sofort heiraten. Das sichert das Bleiberecht. Atike will will ich Mutter werden und natürlich viele kleine Kopftuchmädchen machen. Das ist insofern toll für den deutschen Steuerzahler, daß somit eine weitere Bezieherin mit Hartz-IVund Kindergeld durchzufüttern ist. Daß die Krankenversicherungsbeiträge ebenfalls vom Steuerzahler übernommen werden, versteht sich von selbst.

Hasan, immerhin Elektroniker, hat zwar keinen Job, aber seine orientalische Zuversicht. Er werde „schon einen Job finden.“ Und wenn nicht? Bei vier Millionen Arbeitslosen in unserem Land durchaus möglich. Dem Hasan macht das keine Sorgen: „Und wenn nicht, bekomme ich trotzdem Geld vom Staat, sagen meine Freunde.“ So wird’s kommen, für den jedem deutschen Physiker überlegenen anatolischen Spitzen-High-Tech-Elektroniker. Denn weil wir immer noch alle hochgradige Nazis sind, hindern uns unsere Vorurteile leider daran, den qualifizierten Hasan einzustellen.

Das Bildungsblatt hat ein paar qualifizierte Schätzchen aus dem Orient kurz vor ihrer Reise ins gelobte Weltsozialamt besucht:

„In Stuttgart gibt es Arbeit“

Atike (17) und Hasan Sinayic (24) sind Geschwister, verlassen im Frühling ihre Familie, um nach Stuttgart zu ziehen. Beide sind schon verlobt, werden ihre Partner (ebenfalls Geschwister) gleich nach der Ankunft heiraten. Atike sagt: „Dann will ich Mutter werden!“. Hasan ist Elektroniker, meint: „Ich werde schon einen Job finden. Und wenn nicht, bekomme ich trotzdem Geld vom Staat, sagen meine Freunde.“

„Ich heirate meinen Cousin“

Saadet Canimana (19) geht alleine nach Frankfurt. „Ich habe ein bisschen Angst. Aber meine Familie hat mich einem Cousin versprochen, der schon in Deutschland lebt. Er hat eine eigene Firma, verdient viel Geld. Ich kenne ihn nicht, aber er hat mir geschworen, mich gut zu versorgen.“

„In Deutschland ist man frei“

Selman Ak (22) zieht nach Kassel zu seiner Verlobten, mit der er seit drei Jahren eine Fernbeziehung führt. „Ich habe schon als Kind davon geträumt, in Deutschland zu leben. Da ist man freier, muss nicht den Beruf machen, den alle in der Familie machen. Am liebsten hätte ich meinen eigenen Dönerladen.“

„Die Deutschen sind reich“

Sükran Tanriverdi (22) ist nie zur Schule gegangen, kann weder lesen noch schreiben. Deshalb fällt ihr der Deutsch-Kurs besonders schwer. Sie wandert nach Bremen aus, dort wartet ihr Verlobter, der auf dem Bau arbeitet. „Ich werde Hausfrau sein, kann nebenbei Kleider nähen und ein bisschen Geld dazuverdienen. Alle Deutschen, die ich kenne, sind reich, führen ein besseres Leben als wir hier.“

Schreib was dazu!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s