Reile mal wieder: Erfundene Morddrohungen und andere Lügengeschichten

Holger Reile kann es nicht lassen. Um seiner nutzlosen Person etwas Glanz zu verleihen, tritt er ungefähr einmal im Jahr mit erfundenen Morddrohungen an die Öffentlichkeit und sonnt sich in den Reaktionen. Er weiß inzwischen sehr gut, welche Knöpfe er drücken muss. So auch jetzt wieder. In einem Geschmier aus Lügen, Andeutungen, Halbwahrheiten, Selbstgerechtigkeiten und Verdrehungen rotzt er ins Internet, dass er und andere Stadträte angeblich bedroht würden. Am 14. Oktober 2015 hat er aus seinem faltigen Arsch das hier ins Internet gedrückt:

Bundesweit brennen Flüchtlingsheime, und gewaltbereite Rassisten ziehen grölend durch die Lande. Die anfangs fast schon hyperventilierende Willkommenskultur wird von Rechtsradikalen konterkariert, und mittlerweile hat eine Mehrzahl der „besorgten BürgerInnen“ längst keine Hemmungen mehr, sich dem braunen Mob anzuschließen. Nun hat dieser Ungeist auch das weitgehend beschauliche Konstanz erreicht.

„Wir wissen, dass Sie zusammen mit Ihrem Oberbürgermeister und den beigeordneten Bürgermeistern den Kurs Merkels konsequent mittragen. Sie wollen tausende von muslimische (!) illegale Eindringlinge in Konstanz ansiedeln (…) Das ist ein Verbrechen an den Konstanzern (…)“.

So ein Auszug aus einer Mail, verfasst von einer Gruppierung, die sich „Deutsche Patrioten“ nennt und deren Ergüsse vor allem an die StadträtInnen der FGL (Freie Grüne Liste) und LLK (Linke Liste Konstanz) gingen. Wohlwollend erwähnt werden in dem Schreiben die Äußerungen von Landrat Frank Hämmerle, der in einem Südkurier-Interview unter anderem kürzlich erklärt hatte: „Wir schaffen es nicht“. Der CDU-Mann bezog sich dabei auf die Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis und machte sich dadurch – bewusst oder unbewusst – zum Stichwortgeber für den rassistischen Pöbel. LLK, Linke und auch der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz kritisierten Hämmerle dafür und forderten ihn auf, seine Aussagen zu korrigieren. Doch der Landrat denkt nicht daran.

Insgesamt 12 Konstanzer RätInnen erhielten die „patriotische“ Mail, deren weiterer Inhalt an Deutlichkeit nicht zu überbieten ist: „Es ist unser Land (…) wir wehren uns und wir wissen, dass es ein blutiger Kampf wird, denn wir haben es mit Millionen von gewaltbereiten jungen muslimischen Männern zu tun (…)“. Dann die eindeutige Morddrohung an die StadträtInnen: „Und wir versprechen Ihnen: Wir werden über Sie, die uns vernichten wollen, nach unserem Sieg gegen die Eroberer zu Gericht sitzen. Und dann gilt: Wir werden Sie richten, und es wird keinen Gott geben, der Gnade für Sie walten lässt“.

Mehrere der angeschriebenen KommunalpolitikerInnen haben die Polizei informiert. Außerdem verlangen sie von Oberbürgermeister Uli Burchardt, die Verwaltung möge bei der nächsten Gemeinderatssitzung zu den Drohungen eindeutig Stellung beziehen. Auch von einer gemeinsamen und fraktionsübergreifenden Resolution gegen rechte Umtriebe ist die Rede.

http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.seemoz.de/lokal_regional/morddrohungen-gegen-konstanzer-stadtraetinnen/

2 Gedanken zu „Reile mal wieder: Erfundene Morddrohungen und andere Lügengeschichten

  1. Herr Kuschinski

    Diese Politlumpen wissen ganz genau, was ihnen blüht. Deswegen sind sie so dünnhäutig. Es wird der Tag kommen, da müssen sie sich diese Volksverräter vor einem Gericht verantworten.

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