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Friedel Schaal hat mal wieder ein „Projekt“ vergeigt

Ach, was ist er doch unermüdlich im Plappern, Schönreden und Wichtigtun. Rennt von einer Immobilienmesse zur anderen, sieht wie dort die großen Hunde pinkeln. Will gerne mit pinkeln, kann aber sein Bein nicht heben. Der erfolgloseste Wirtschaftsförderer Deutschlands gibt aber nicht auf und stampft ein „Projekt“ nach dem anderen aus dem Boden. Die in schöner Regelmäßigkeit nur für Lacher sorgen und jedesmal Rohrkrepierer sind. Aktuell das großartig angekündigte und im Gemeinderat mittels unausgegorener Präsentation vorgestellte neue „Gründerzentrum“ an der Bücklestraße. Er hat den Gemeinderäten in letzter Sekunde („wir müssen uns jetzt entscheiden“) eine Zustimmung abgerungen. Daß weder die Gemeinderäte noch der Friedel Schaal wußten, was ein „Vorkaufsrecht“ ist, geschenkt! Abgesehen davon, gibt es in Konstanz keine echten Gründer, sondern nur Gründerdarsteller, die allesamt nur blöden Scheiß anbieten, viel mit Nachhaltigkeit oder Gründungsberatung oder ähnliches Gedöns. Einer dieser Gründer nennt sich Gründerschiff und ist mittels Verträgen beim Investor vom neuen Gründerzentrum eingebunden. Und zwar so: Der Stadt wird eine bestimmte Fläche fest vermietet. Die Stadt zahlt den Mieterausbau und bindet sich für zehn Jahre an den Mietvertrag und tritt als Untervermieter auf. Die Differenz zwischen Mietzahlung an den Investor und Mieteinnahmen nennt sich blümerant „Wirtschaftsförderung“. Bezahlt aus der Stadtkasse, also von Steuergeldern. Das Risiko liegt also voll bei der Stadt, also beim Steuerzaher. Die Gründerschiff UG, bzw. der mit ihr verwobene Investor hat auch bei Leerstand die vollen Mieteinnahmen. Clever gemacht. Gleichzeitig kann die Gründerschiff UG ins Gründerzentrum einziehen und so von städtisch geförderten Billigmieten profitieren.

Nun der Kracher. Was heiß „Kracher“, es war zu erwarten: Für das Gründerzentrum sicher geglaubte Fördermillionen vom Land kommen nun doch nicht. Da hat der Projektentwicklungs-Friedel doch glatt was durcheinander gebracht. Oder Anträge versäumt. Oder Förderbedingungen nicht gelesen oder nicht verstanden. Oder sich mal wieder was zusammengeträumt. Dem Investor ist es wurscht, die Verträge sind geschlossen, die Stadt hat zu zahlen. Ob mit oder ohne Millionen vom Land. Die eine Pfeife vom Konstanzer Dummdummgeschoß ist ja schon weg. Macht es was mit Oldtimern. Die andere Pfeife sollte ihm folgen.